04 April 2026, 02:05

Türkei feiert WM-Qualifikation nach dramatischem Playoff-Sieg gegen Kosovo

Eine große Menge marschiert während des Pride 2019 in Berlin die Straße entlang, viele tragen Kappen und Schutzbrillen, einige halten Fahnen, mit Bannern, Laternenmasten, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Türkei feiert WM-Qualifikation nach dramatischem Playoff-Sieg gegen Kosovo

Die türkische Fußballnationalmannschaft hat sich nach einem spannungsgeladenen Playoff-Sieg für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Ein 1:0-Erfolg gegen den Kosovo in Pristina besiegelte die Teilnahme und löste unter Fans in Berlin Jubelfeiern aus. Damit kehrt die Türkei erstmals seit ihrem historischen dritten Platz im Jahr 2002 auf die WM-Bühne zurück.

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Das entscheidende Spiel fand in der kosovarischen Hauptstadt statt, wo ein einziges Tor den Ausschlag gab. Kerem Aktürkoğlu traf in der 53. Minute und bescherte der Türkei die Führung, die bis zum Schlusspfiff gehalten wurde. Der Sieg bedeutet, dass die Türkei zum dritten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt – nach den Turnieren 1954 und 2002.

Hunderte türkische Anhänger versammelten sich am Berliner Kurfürstendamm, um den Erfolg zu feiern. Fans schwenkten Fahnen, hupten mit ihren Autos und bildeten Konvois durch die Stadt. Zwar gab es vereinzelte Vorfälle mit Feuerwerk und Pyrotechnik, doch die Stimmung blieb weitgehend friedlich.

Für den Kosovo endete die Niederlage mit dem Aus für den Traum, als junge Balkan-Nation WM-Geschichte zu schreiben. Das Außenseiterteam, trainiert vom ehemaligen deutschen Nationaltrainer Franco Foda, war nah dran, scheiterte aber im letzten Playoff-Spiel. Die Türkei komplettiert nun das Teilnehmerfeld für das Turnier 2026, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird.

Die Qualifikation unterstreicht die Position der Türkei als eine der konstantesten Fußballnationen Europas. Bei ihrer letzten WM-Teilnahme 2002 erreichte das Team den dritten Platz – eine Leistung, die es 2026 mindestens wiederholen oder sogar übertreffen will. Der Kosovo hingegen konnte zwar keine Qualifikation erreichen, zeigte aber mit seiner Kampagne, dass er im internationalen Fußball zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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