VfB Lübeck verbietet Fans nach Ausschreitungen - VfB Lübeck schließt Gäste-Fans nach Krawallen beim Auswärtsspiel aus
VfB Lübecks Auswärtsspiel bei FSV Schöningen findet ohne Gäste-Fans statt
Die Entscheidung fällt nach gewalttätigen Auseinandersetzungen im Anschluss an die jüngste Heimniederlage der Lübecker. Der Verein verurteilte die Ausschreitungen und ergreift nun Maßnahmen, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Die Unruhen begannen vergangenen Freitag, als der VfB Lübeck in einem Regionalliga-Spiel mit 0:2 gegen Hamburger SV II verlor. Nach dem Abpfiff kam es zu einer Schlägerei mit mehr als 50 Beteiligten. Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen.
Als Reaktion schlug der VfB Lübeck vor, für das Spiel in Schöningen keine Auswärtsfans zuzulassen. Die Gastgeber aus der Nähe von Braunschweig stimmten dem Vorschlag zu. Folglich werden keine Tickets an Gäste-Fans verkauft, und auch am Spieltag gibt es keine Abgabe vor Ort. Die Heimspielstätte Elmstadion fasst zwar rund 6.000 Zuschauer, die durchschnittliche Zuschauerzahl bleibt jedoch unklar.
Fans, die bereits Karten für das Spiel in Schöningen erworben haben, können diese in der VfB-Geschäftsstelle zurückgeben. Der Verein betont zudem seine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt und distanziert sich erneut von jeder Form von Krawallen.
Das Spiel wird nun ohne Gästeblock stattfinden, und es werden keine Tickets im Stadion verkauft. Mit dieser Maßnahme will Lübeck das Risiko weiterer Ausschreitungen minimieren. Inhabern bereits gekaufter Tickets wurde geraten, sich über die Vereinsgeschäftsstelle eine Rückerstattung zu besorgen.






