VfL Wolfsburg rutscht nach zehn sieglosen Spielen in die Abstiegsgefahr
Moritz HoffmannWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg rutscht nach zehn sieglosen Spielen in die Abstiegsgefahr
VfL Wolfsburgs Kampf um den Bundesliga-Erhalt erleidet nächsten Rückschlag
Die Hoffnung des VfL Wolfsburg auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hat einen weiteren Dämpfer erhalten. Die 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen am 21. März 2026 ließ die Mannschaft mit nur 21 Punkten aus 27 Spielen auf Platz 17 abrutschen – direkt über dem Relegationsplatz, den der FC Heidenheim belegt. Die Zeit wird knapp, um den Abstieg noch abzuwenden.
Die Niederlage gegen Bremen war bereits das zehnte Spiel in Serie ohne Sieg für die Wolfsburger. Unter dem zurückkehrenden Trainer Dieter Hecking holte das Team in seinen ersten beiden Partien nur einen einzigen Punkt. Dennoch bekräftigte Sportdirektor Pirmin Schwegler seine Unterstützung für Hecking und betonte, der Verein stehe weiterhin geschlossen hinter dem gemeinsamen Weg.
Die Situation hat sich für Wolfsburg im Vergleich zu früheren Saisonphasen weiter verschärft. Vor dem Bremen-Spiel hatten sie nach 26 Spieltagen noch gleichauf mit dem 1. FC Köln und Werder Bremen bei 25 Punkten gelegen. Nun steht Werder mit 28 Zählern auf Platz 13, während Wolfsburgs Krise anhält.
Das Team-Motto – "Aufrappeln, wieder auf die Beine kommen und uns zurückkämpfen" – spiegelt zwar den Kampfgeist wider, doch mit jedem Rückschlag wird die Aufgabe schwieriger. Eine Niederlage gegen den FC St. Pauli heute würde den Rückstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte anwachsen lassen.
Hecking zeigt sich bewusst über die Dramatik der Lage. Er erwartet, dass St. Pauli, aktuell mit 24 Punkten auf Platz 16, im Heimspiel gegen Freiburg gewinnt – was den Abstiegskampf weiter zuspitzen würde. Mit jedem verlorenen Spiel schwinden Wolfsburgs Überlebenschancen, auch wenn der Verein betont, dass noch nichts verloren ist.
Doch die Gefahr des ersten Bundesliga-Abstiegs der Vereinsgeschichte wird realer. Der Vorsprung auf die Nicht-Abstiegsränge wächst, und jeder verbleibende Spieltag birgt zusätzlichen Druck. Bleiben die Ergebnisse aus, könnte nach 28 Jahren Erstklassigkeit in dieser Saison Schluss sein.






