28 April 2026, 18:12

Warnstreiks bei der Postbank: ver.di erhöht Druck in Tarifkonflikt

Ein Plakat mit Text, der finanzielle Unterstützung oder die Einberufung während einer Krise fordert, mit einer Skizze auf der linken Seite.

Warnstreiks bei der Postbank: ver.di erhöht Druck in Tarifkonflikt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat zu Warnstreiks in Postbank-Filialen in ganz Niedersachsen und Bremen aufgerufen. Die Beschäftigten werden aufgefordert, sich an den Aktionen zu beteiligen, die Teil der anhaltenden Tarifstreitigkeiten mit der Bank sind. Die Streiks könnten zu Serviceeinschränkungen und vorübergehenden Schließungen von Filialen für Kunden in den betroffenen Regionen führen.

Die geplanten Arbeitsniederlegungen finden am Donnerstag, dem 30. April, und am Samstag, dem 2. Mai, statt. Rund 300 Postbank-Mitarbeiter:innen in den beiden Bundesländern werden voraussichtlich teilnehmen. Die Gewerkschaft hat zudem Beschäftigte bundesweit dazu aufgerufen, sich an den Arbeitskampfmaßnahmen zu beteiligen.

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ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 8 Prozent für alle Beschäftigten, mindestens jedoch einen monatlichen Aufschlag von 300 Euro. Auszubildende sollen laut Gewerkschaftsforderung 200 Euro mehr erhalten. Darüber hinaus verlangt die Gewerkschaft stabile Karriereperspektiven für die Mitarbeiter:innen, insbesondere vor dem Hintergrund der Umstrukturierung des Privatkundengeschäfts der Postbank und der Schließung von Filialen.

Die nächste Runde der offiziellen Tarifverhandlungen ist für den 18. Mai 2026 in Frankfurt am Main angesetzt. Bis dahin zielen die Warnstreiks der Gewerkschaft darauf ab, Druck auf den Arbeitgeber auszuüben, um die Forderungen durchzusetzen.

Die Streiks könnten zu vorübergehenden Beeinträchtigungen des Servicebetriebs führen, darunter Filialschließungen in Niedersachsen und Bremen. Die weiteren Verhandlungen werden im nächsten Monat in Frankfurt fortgesetzt. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Forderungen nach höheren Löhnen und Arbeitsplatzsicherheit erfüllt werden.

Quelle