17 March 2026, 04:05

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

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Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Erfindungen des Illustrators Bastian Melnyk aus dem Jahr 2006, soll dieser Tag Menschen dazu ermutigen, Furzen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Er teilt sich das Datum mit dem Welt-Nutella-Tag und verleiht dem Kalender damit eine skurrile Note.

Der deutsche Karikaturist Bastian Melnyk führte den "Hast du gepupst?"-Tag als Teil seiner Sammlung verspielter Feiertage ein. Zu seinen weiteren Kreationen zählen der "Zu-spät-kommen-Tag" und der "Absichtlich-Geld-verlieren-Tag". Warum er sich für den 5. Februar als Datum dieser besonderen Feier entschied, bleibt jedoch unerklärt.

Der lockere Umgang mit dem Thema steht im Kontrast zu kulturellen Mythen über Blähungen. Eine kolumbianische Legende der Tatuyo etwa führt den Ursprung des Tons auf einen Pups zurück. In der modernen Unterhaltungsbranche wiederum hat sich der britische Künstler Mr. Methane als professioneller "Flatulist" einen Namen gemacht.

Trotz seines Nischencharmes hat sich der "Hast du gepupst?"-Tag über Deutschland und die USA hinaus kaum verbreitet. Online-Recherchen zeigen kaum Hinweise auf Feiern in anderen Ländern – er bleibt damit eine eher obskure Tradition.

Der Tag lebt weiter als kleine, aber amüsante Kuriosität. Er bietet die Gelegenheit, über eine universelle menschliche Erfahrung zu lachen. Bisher bleibt seine Bekanntheit jedoch auf wenige Länder und eine Handvoll neugieriger Beobachter beschränkt.

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