Weil am Rhein baut nachhaltige Holz-Schule mit 14 Klassenzimmern
In Weil am Rhein hat der Bau eines Holzanbaus für die Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt umfasst 14 neue Klassenzimmer und weitere Räumlichkeiten auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern. Die Bauherren setzen auf eine hybride Holzbauweise mit vorgefertigten Holzelementen, die aus Süddeutschland und Österreich stammen.
Der Anbau folgt einem wachsenden Trend im deutschen Bildungssektor. Seit 2020 haben mindestens zehn Schulen und Bildungseinrichtungen ähnliche Holz-Hybrid-Konzepte gewählt, darunter Projekte in Frankfurt, Rostock, Nürnberg, Tuttlingen, Berlin, Regensburg, Weimar, Potsdam und anderen Städten. Besonders aktiv bei dieser Bauweise sind Baden-Württemberg, Bayern sowie Berlin und Brandenburg.
Das neue Gebäude wird den strengen deutschen Energieeffizienzstandard KfW-55 erfüllen. Es wird mit Fernwärme und Solarenergie betrieben, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Baukosten werden auf 1,8 Millionen Euro geschätzt.
Die nächste Bauphase beginnt am Dienstag, dem 31. März 2026. Die Fertigstellung des gesamten Anbaus ist für den Sommer 2027 geplant.
Nach Abschluss wird der Neubau moderne Lernräume für die Gemeinschaftsschule bieten. Die Verwendung von Holz und erneuerbaren Energien entspricht den aktuellen Nachhaltigkeitsstandards im deutschen Schulbau. Das Projekt reiht sich ein in eine bundesweite Bewegung hin zu umweltfreundlichen Bildungsbauten.






