Werder Bremen kämpft sich mit taktischer Wende zurück in die Erfolgsspur
Lea Krause"Inhaltlich sehr gut": Fritz lobt Werder-Trainer Thioune - Werder Bremen kämpft sich mit taktischer Wende zurück in die Erfolgsspur
Werder Bremen hat seine Chancen auf den Klassenerhalt in der Bundesliga deutlich verbessert – dank eines entscheidenden 1:0-Siegs gegen den VfL Wolfsburg. Der Erfolg ist bereits der dritte in vier Spielen und bringt die Bremer sieben Punkte vor den Relegationsplatz. Sportdirektor Clemens Fritz mahnte das Team nun, bis zum Saisonende konzentriert zu bleiben.
Die Wende begann, als Daniel Thioune das Traineramt übernahm. Zwar verlor er seine ersten drei Partien, doch ein 2:0 gegen Heidenheim im vierten Spiel beendete eine 13 Spiele andauernde sieglose Serie. Seitdem hat der 49-Jährige mit taktischen Anpassungen die Spielweise der Mannschaft grundlegend verändert.
Zu Thiounes Maßnahmen gehört eine stärkere Kontrolle im Mittelfeld, wobei er oft Leonardo Bittencourt einwechselt, um das Spiel zu verdichten. Gegen Union Berlin ließ er die Außenverteidiger tiefer stehen, um die Zentrumsdominanz zu erhöhen. Seine klare Kommunikation und taktische Flexibilität gelten als Schlüssel für die aktuelle Leistungssteigerung.
Fritz lobte Thiounes prägenden Einfluss und bezeichnete ihn als "Antreiber" der jüngsten Erfolge. Trotz des wachsenden Vorsprungs auf den tabellarisch 17. Wolfsburg warnte der Sportdirektor jedoch: "Die Arbeit ist noch nicht erledigt." Die Mannschaft müsse weiter kämpfen, um den Bundesliga-Verbleib für eine weitere Saison zu sichern.
Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und vier Siegen aus den letzten sechs Spielen hat Thioune durch seine taktischen Umstellungen und Führung das Selbstvertrauen der Mannschaft zurückgebracht. Die letzten Partien werden nun zeigen, ob Bremen den Platz in der nächsten Erstliga-Saison endgültig sichert.






