Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - "Wilde Hilde" Gerg wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat
Hilde Gerg, die ehemalige Olympische Skirennläuferin, ist in den Gemeinderat von Schönau am Königsee gewählt worden. Bekannt als "Wilde Hilde", zog sie bei der Kommunalwahl am 8. März als erste Nachrückerin für die CSU in das Gremium ein. Damit beginnt für die gefeierte Wintersportlerin ihre erste Amtszeit in der Kommunalpolitik.
Gerg wurde während ihrer aktiven Karriere von 1996 bis 2008 international bekannt. Sie spezialisierte sich auf Slalom und Riesenslalom und gewann bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano die Goldmedaille. Zu ihren Erfolgen zählen zudem eine Gold- und drei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften sowie 20 Weltcupsiege und 59 Podestplatzierungen.
Ihre Wahl erfolgte, nachdem der ursprünglich besser platzierte CSU-Kandidat Franz Graßl auf sein Mandat verzichtet hatte. Gerg, die später den Nachnamen Gräßl-Hirschbiel annahm, ist vor allem in Bayern eine bekannte Persönlichkeit. Neben ihrer Rennlaufbahn engagierte sie sich als FIS-Botschafterin für den Frauenskisport und organisierte Nachwuchsveranstaltungen wie das "Hilde-Gerg-Rennen". Über ihre Stiftung setzt sie sich zudem für die psychische Gesundheit im Spitzensport ein.
Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere übernahm Gerg öffentliche Aufgaben, darunter Medienauftritte und die Förderung des Sports. Ihr politisches Debüt in Schönau am Königsee folgt auf ein Leben voller herausragender Leistungen im Wintersport.
Nun bringt Gerg ihre Erfahrung und Bekanntheit in die Kommunalpolitik ein. Ihre Wahl eröffnet ein neues Kapitel nach Jahrzehnten als Spitzenathletin und Sportbotschafterin. In dieser Amtszeit wird sie erstmals ihre Aufgaben als Gemeinderätin wahrnehmen.






