16 March 2026, 08:05

Wipperfürth feiert den skurrilen "Tag der blöden Nuss" – eine Hommage an Bürostress

Ein Plakat mit "Happy Labor Day" in fetten weißen Buchstaben auf rotem Hintergrund, umgeben von farbigen Sternen verschiedener Größen.

Wipperfürth feiert den skurrilen "Tag der blöden Nuss" – eine Hommage an Bürostress

Jährlich am 10. Februar findet in Wipperfürth eine kleine, aber ungewöhnliche Tradition statt: der Tag der blöden Nuss. Er wurde von Mitarbeitenden der Marketingagentur viasion GmbH ins Leben gerufen – als humorvolle Auseinandersetzung mit Arbeitsfrust und zugleich als Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen eine lockere Runde zu genießen.

Die Idee entstand 2015 nach einem besonders anstrengenden Bürotag. Die Belegschaft von viasion beschloss, das Datum als Erinnerung an die alltäglichen Herausforderungen im Berufsleben zu markieren. Den Namen Tag der blöden Nuss wählten sie in Anlehnung an die Enttäuschung, eine Nuss zu knacken – und sie leer vorzufinden.

Die Tradition ist simpel: Die Teilnehmenden essen Nüsse einfach direkt aus der Tüte, ohne sich mit dem Knacken abzumühen. Trotz des scherzhaften Namens hat der Tag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, der als rheinische Karnevalsfigur "Doofe Noß" bekannt ist. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass sich der Brauch über die Agentur hinaus verbreitet hätte. Der Begriff blöde Nuss taucht sonst nur als umgangssprachliche Beleidigung in unrelateden Kontexten auf – etwa in Online-Foren oder Büchern.

Seit seiner Einführung bleibt der Tag der blöden Nuss eine skurrile, interne Feier. Er bietet dem Team die Chance, gemeinsam zu lachen und die Leistungen der anderen wertzuschätzen.

Der Brauch ist nach wie vor eine lokale Besonderheit bei viasion GmbH. Jedes Jahr am 10. Februar nimmt sich das Team eine Auszeit, isst gemeinsam Nüsse und reflektiert über Höhen und Tiefen des Arbeitsalltags. Die Aktion bleibt eine kleine, aber bedeutungsvolle Pause im jährlichen Firmenrhythmus.

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