1.300 Bäckereibeschäftigte erhalten ab April 2023 stufenweise Lohnerhöhungen bis 2028
Mehr Geld für 1.300 Mitarbeiter in der Bäckerei-Industrie - 1.300 Bäckereibeschäftigte erhalten ab April 2023 stufenweise Lohnerhöhungen bis 2028
Rund 1.300 Bäckereibeschäftigte in Sachsen-Anhalt und Thüringen erhalten ab April 2023 eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent. Die Einigung geht auf Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft NGG und Aryzta zurück, einem der größten Bäckereibetriebe der Region. Beide Seiten haben sich zudem auf weitere schrittweise Erhöhungen in den kommenden Jahren verständigt.
Der neue Tarifvertrag gilt für die Mitarbeiter an den Aryzta-Standorten in Eisleben und Nordhausen. Er sieht eine Lohnerhöhung von 2 Prozent im Januar 2027 sowie eine zusätzliche Steigerung um 1,5 Prozent im Juli 2027 vor. Der Vertrag läuft bis 2028 und bietet den Beschäftigten damit langfristige Planungssicherheit.
Olaf Klenke, der Verhandlungsführer der NGG, betonte die Arbeitsplatzsicherheit als zentralen Erfolg der Vereinbarung. Auch ein Sprecher von Aryzta hob hervor, dass das Abkommen den Mitarbeitern Planungssicherheit biete. Details zu aktuellen Beschäftigtenzahlen oder früheren Personalveränderungen in den Betrieben wurden nicht bekannt gegeben.
Die Lohnerhöhungen werden schrittweise umgesetzt, beginnend mit 2,5 Prozent im April 2023. Weitere Anpassungen sind für 2027 vorgesehen, wobei der Tarifvertrag bis 2028 gilt. Die Regelung betrifft alle 1.300 Beschäftigten, die unter den Tarifvertrag in den beiden Bundesländern fallen.
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