Chinesische Automarken kämpfen um Vertrauen in Deutschland – trotz wachsender Absätze
Chinesische Automarken kämpfen um Vertrauen in Deutschland – trotz wachsender Absätze
Chinesische Automarken gewinnen in Deutschland langsam an Boden, doch viele Käufer bleiben skeptisch. Anfang 2025 verkauften mindestens sieben chinesische mg auto Hersteller Fahrzeuge im Land, darunter MG, BYD und Nio. Trotz wachsender Präsenz setzen die meisten Verbraucher weiterhin auf etablierte Marken statt auf die neuen Konkurrenten.
Der aktuelle DAT-Report 2026 offenbart eine gespaltene Haltung gegenüber chinesischen Autos. Zwar öffnen sich einige Fahrer langsam für die Idee, doch Sorgen um Datensicherheit und Langzeitzuverlässigkeit bestehen fort. Nur ein kleiner Teil der Privatkäufer zieht sie ernsthaft in Betracht.
Bis Januar 2025 waren sieben chinesische Automarken auf dem deutschen Markt vertreten. Vorreiter war MG, gefolgt von BYD, Nio, Lynk & Co, GWM, Aiways und XPeng. Zu den meistverkauften Modellen zählten der BYD Seal, der BYD Seal U und der BYD Dolphin Surf, die zu Beginn des Jahres starke Absatzzahlen verzeichneten. Auch der kompakte mg3 und der SUV MG HS von MG schnitten gut ab, insbesondere in Abo-Modellen.
Die Bekanntheit dieser Marken steigt, bleibt aber begrenzt. Laut DAT-Report 2026 hatten 40 Prozent der Autobesitzer chinesische Fahrzeuge auf deutschen Straßen gesehen. Allerdings erinnerten sich nur 36 Prozent an Werbung oder Medienberichte darüber. Diese geringe Sichtbarkeit könnte erklären, warum sich derzeit nur 29 Prozent der Autobesitzer vorstellen können, eines zu kaufen – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Bei privaten Neuwagenkäufern ist die Skepsis noch ausgeprägter. Nur 5 Prozent würden ein chinesisches Modell ernsthaft in Erwägung ziehen, während 62 Prozent der Autobesitzer und 77 Prozent der Neuwagenkäufer traditionellen Herstellern den Vorzug geben. Hauptgründe sind Zweifel an Qualität und Zuverlässigkeit. Zudem machen sich 38 Prozent der Autobesitzer und 52 Prozent der Neuwagenkäufer Sorgen darüber, dass Fahrzeughersteller Daten in China verarbeiten. Viele gehen außerdem davon aus, dass mehrere chinesische Marken innerhalb der nächsten fünf Jahre vom Markt verschwinden werden.
Chinesische Autohersteller haben in Deutschland Fuß gefasst – Marken wie BYD und MG gewinnen an Fahrt. Doch das Vertrauen bleibt gering, besonders bei Privatkäufern, für die langfristige Zuverlässigkeit Priorität hat. Angesichts wachsenden Wettbewerbs müssen die Hersteller Bedenken zur Datensicherheit ausräumen und ihren Ruf in Sachen Qualität weiter stärken.
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