Thüringen fördert Gründerinnen und Gründer mit neuen Programmen für den Hauptberuf
Mehr Unterstützung für die Selbstständigkeit - Thüringen fördert Gründerinnen und Gründer mit neuen Programmen für den Hauptberuf
Thüringen erweitert seine Förderprogramme, um Gründerinnen und Gründer besser zu unterstützen. Die vom Wirtschaftsministerium in Erfurt angekündigten Änderungen treten noch in diesem Jahr in Kraft. Sie sollen es mehr Menschen ermöglichen, aus Nebenerwerbsprojekten hauptberufliche Unternehmen zu machen.
Insgesamt stehen 41 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln für Existenzgründungen und Unternehmensübernahmen im Zeitraum von 2021 bis 2027 bereit. Bis zur Halbzeit der Förderperiode wurden bereits über 1.800 Vorhaben finanziell gefördert. Fast 18 Millionen Euro bleiben für künftige Antragsteller verfügbar.
Das überarbeitete Programm sieht nun auch Unterstützung für Gründungen im Nebenerwerb vor. Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) erläuterte, dass es darum gehe, Menschen zu helfen, ihre nebenberuflichen Projekte in hauptberufliche Einkommensquellen umzuwandeln. Die Anpassungen spiegeln einen Wandel in der Gründerlandschaft wider: Jährlich melden Tausende in Thüringen neue Unternehmen an. Die Änderungen reagieren zudem auf einen bundesweiten Trend, bei dem immer mehr Menschen neben ihrem Hauptjob einen eigenen Unternehmenskurs Euro aufbauen. Die neuen Förderregeln sollen dieser wachsenden Gruppe entgegenkommen. Das Ministerium hat die Programme an die Bedürfnisse moderner Gründer angepasst.
Mit den noch verfügbaren fast 18 Millionen Euro bietet die erweiterte Förderung mehr Chancen für angehende Unternehmer. Die aktualisierten Richtlinien umfassen nun auch Gründungen im Nebenerwerb und machen die Unterstützung so für einen größeren Kreis zugänglich. Das Ministerium erwartet, dass die Neuerungen mehr Menschen in Thüringen ermutigen werden, den Schritt in die hauptberufliche Selbstständigkeit zu wagen.
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