Wegners Plan: Berlin soll zum weltweiten Gründer-Paradies werden

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Ein Bus fährt auf einer Straße mit Gebäuden, Bäumen und Masten im Hintergrund.

Wegner möchte Berlin als Startup-Hub stärken - Wegners Plan: Berlin soll zum weltweiten Gründer-Paradies werden

Wegner möchte Berlin als Startup-Hub stärken

Wegner möchte Berlin als Startup-Hub stärken

Wegner möchte Berlin als Startup-Hub stärken

2025-12-08T18:47:49+00:00

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Wegner will Berlin als Gründer-Hotspot stärken

Wegner will Berlin als Gründer-Hotspot stärken

Wegner will Berlin als Gründer-Hotspot stärken

  1. Dezember 2025, 18:47 Uhr

Berlin drängt darauf, sich zu einem der weltweit führenden Standorte für FinTech-Startups zu entwickeln. Der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat Pläne vorgestellt, um Bürokratie abzubauen und Unternehmensgründungen in der Hauptstadt zu beschleunigen. Eine "Modernisierungsagenda" mit rund 200 Maßnahmen soll die Stadt für Gründerinnen, Gründer und Investoren attraktiver machen.

Bund und Berliner Landesbehörden arbeiten gemeinsam daran, behördliche Hürden zu verringern. Ihr Plan sieht vor, mindestens ein Drittel der Melde- und Dokumentationspflichten abzuschaffen. Bis zum 1. Januar 2026 sollen Reformen die Prozesse so vereinfachen, dass Unternehmen innerhalb von 24 Stunden gegründet werden können.

Ein einheitliches IT-System wird veraltete Verfahren ersetzen, während Experimentierklauseln es Bezirken ermöglichen, neue Regelungen zu testen. Ziel ist es, Bundesvorschriften um mindestens 20 Prozent zu reduzieren und Unternehmen so rund 16 Milliarden Euro an Bürokratiekosten zu ersparen. Auch die Compliance-Lasten sollen um 10 Milliarden Euro sinken, was Gründern entgegenkommt.

Wegner betonte Berlins Stärken als Gründerstadt – etwa die Freiheit, die internationale Ausstrahlung und die Offenheit. Fast ein Drittel aller deutschen FinTech-Unternehmen, über 160 Firmen, haben hier bereits ihren Sitz. Gleichzeitig warnte er, dass der anhaltende Wohnungsmangel das Wachstum bremsen könnte, wenn keine Lösungen gefunden werden.

Um die Wettbewerbsfähigkeit Berlins zu sichern, setzt Wegner auf schnellere öffentliche Auftragsvergaben und vereinfachte Ausschreibungsverfahren. Sein Ziel ist es, den "Führungsanspruch" der Stadt in der FinTech-Branche zu festigen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Reformen treten Anfang 2026 in Kraft und sollen Berlin zur ersten Adresse für Startups machen. Schnellere Genehmigungen, geringere Kosten und weniger Papierkram dürften neue Unternehmen anziehen. Gelingen die Veränderungen, könnten sie Berlins Position als FinTech-Zentrum stärken und die Wirtschaft der Stadt beleben.